Geldmenge

Von 6. Juni 2016

Die Geldmenge bezeichnet die Gesamtheit der Zahlungsmittel in den Händen inländischer Nichtbanken. Die Europäische Zentralbank (EZB) definiert die Geldmengenaggregate M1 bis M3 wie folgt: M1 besteht aus dem gesamten Bargeldumlauf ohne die Kassenbestände der Kreditinstitute sowie den Sichteinlagen inländischer Nichtbanken. M2 Die weiter gefasste Geldmenge M2 besteht aus M1 und den Einlagen mit vereinbarter Laufzeit bis zu zwei Jahren sowie den Einlagen mit vereinbarter Kündigungsfrist bis zu drei Monaten. M3 Die Geldmenge M2 unter Einbeziehung der Anteile an Geldmarktfonds, Repoverbindlichkeiten, Geldmarktpapieren sowie Bankschuldverschreibungen mit einer Laufzeit bis zu zwei Jahren ergibt schließlich die Geldmenge M3.

 

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